Stellenanzeigen im Internet sind erste Wahl

4. Feb 2010 - Nachhaltig wirtschaften

Stellenanzeigen im Internet sind erste Wahl

Es ist kein Geheimnis, dass das Internet den Print-Medien langsam den Rang abläuft. Nachrichten und Unterhaltung heißen jetzt News and Entertainment und so werden die klassischen Zeitungen, Zeitschriften und Magazine immer unwichtiger. Es ist daher keine Überraschung, dass der Hightech-Verband BITKOM kürzlich das Ergebnis einer Umfrage unter 1357 Firmen veröffentlichte: 95 Prozent aller Unternehmen in Deutschland schreiben freie Stellen online aus.

Online sucht’s sich besser

Der Umfrage nach, in der Mehrfachnennung möglich war, suchten 80 Prozent der Unternehmen in allgemeinen Online-Jobbörsen wie Stepstone, Monster oder dem Internet-Stellenmarkt der Bundesagentur für Arbeit. 50 Prozent der Firmen veröffentlichten die Jobangebote auf ihrer eigenen Website. Branchenspezifische Online-Jobbörsen werden immerhin von 21 Prozent der Befragt genutzt. Am wenigsten Beachten die Unternehmen die Rekrutierung direkt bei Sozialen Netzwerken wie Xing, StudiVZ oder Facebook. Nur 12 Prozent der Unternehmen nutzen diese Methode. (19 Prozent der Unternehmen aus der ITK-Branche) Jedoch sagte der BITKOM-Präsident  Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, dass „die Bedeutung von sozialen Online-Netzwerken mit ihren enorm hohen Nutzerzahlen [...] für die Personalsuche steigen [wird]“.

Zeitungen und Fachmagazine noch nicht abgeschlagen

Trotzdem: Immernoch werden Inserate in Zeitungen und Fachmagazin zur Rekrutierung neuen Personals genutzt. 85 Prozent der befragten Unternehmen nutzen noch die altbewährte Variante. Dabei handelt es sich zu 68 Prozent um Zeitungen und zu 24 Prozent um Fachmagazine.

Insgesamt 81 Prozent der Unternehmen geben an sowohl Online als auch Offline Inserate für neues Personal aufzugeben.Der Rat von Dr. Scheer: “Jobsuchende kommen am besten zum Erfolg, wenn sie parallel im Internet und in Printmedien nach offenen Stellen recherchieren“.

Qualifiziertes Personal finden

Es ist kaum verwunderlich, dass nahezu alle Unternehmen auf die Jobvermittlung im Internet setzen. Die Vorteile dieser Art liegen auf der Hand: Zunächst die extrem hohe Reichweite, die meist längeren Laufzeiten und nicht zuletzt die günstigeren Preise. Manchmal hat man sogar die Gelegenheit internationale Anzeigen schalten zu lassen.

Günstiger ist nur die Rekrutierung in den Social Communities. Die kann preiswert bis kostenlos sein, aber ist auch mit viel mehr Arbeitsaufwand verbunden.

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