Finanzierung von Start Ups – Part 2: Wie beantrage ich geförderte Beratungen

9. Jan 2010 - Marketing, Nachhaltig wirtschaften, Tips für Start Ups, Verkaufsplattformen

Finanzierung von Start Ups – Part 2: Wie beantrage ich geförderte Beratungen

Genau genommen müsste der Post-Titel lauten “Wie beantrage ich die Mitgliedschaft an einem Förderprogramm?”. Denn was Jungunternehmer an Förderungen beantragen können geht weit über Zuschüsse und Darlehen hinaus. Das es hierbei vielfache unterschiedliche Maßnahmen gibt haben wir bereits im letzten Post dargestellt.

Geförderte Gründercoachings

Die Bundesagentur für Arbeit verweist bei diesem Thema auf die KfW-Mittelstandsbank. In Berlin kann man sich bespielweise von IHK Berlin oder der ACC Group beraten lassen. Andere Berater finden sich in der KfW-Beraterbörse. Wohlgemerkt: Die Kosten für diese 3-stufige Coachings werden nicht komplett übernommen. Vorraussetzungen für diesen Zuschuss von bis zu 4500 Euro sind auf unserer Seite zu finden. So darf beispielsweise das Vorhaben ein Unternehmen zu gründen noch nicht verwirklicht sein.

Die Vorraussetzung für eine Förderung eines solchen Coachings hängen von den Ländern, den Programmen und ggf. den Coaching-Agenturen ab. Es ist nicht schwer sich alle Informationen zu beschaffen. Ausgangspunkt sollte die Seite der Bundesagentur für Arbeit sein. Dann über die regionale Suche der KfW oder über die KfW-Beraterbörse den regionalen Ansprechparter finden. Das können Landesbanken, die Industrie- und Handeslkammern oder kleine lokale “Sog. Gesellschaften für Wirtschaftsförderung” sein. Von hier aus lässt sich schnell der etwaige Ansprechpartner finden. Natürlich muss man sich bei den Anträgen durch einige Formulare in schönstem Beamtendeutsch kämpfen, aber man muss doch anmerken, dass der Prozess der Antragsstellung im Normalfall zu großen Teil bequem und schnell über das Internet abgewickelt werden kann.

‘Büros für Existenzgründungen’ – Workshops für Gründer

Weitere Beratungsstellen finden sich nicht selten direkt in der Agentur für Arbeit vor Ort. In sog. “Büros für Existensgründungen” werden mehrmals wöchentlich Gründungs-Workshops druchgeführt. In jedem Monat kommen auch externe Fachreferenten vorbei und ergänzen das Informationsangbot durch speziellere Angebote (öffentliche Fördermittel, Buchhaltung und Steuern, Umgang mit dem Internet, etc. ) Sollte in deiner Agentur für Arbeit ein solches Beratungszentrum nicht eingerichtet sein, wird man dir bestimmt weiterhelfen und die nächste Stelle nennen.

Unternehmensberatungen für “alte Hasen”

Wer bereits ein Unternehmen auf die Beine gestellt hat, kann im Regelfall die Gründercoachings nicht mehr beantragen. Dafür können teilgeförderte Unternehmensberatungen beantragt werden. Eine der Adressen für einen Antrag ist die Deutsche IHK. In den alten Bundesländern liegt die Grenze für den Zuschuss bei 50%, in den neuen sogar bei 75%. Jedoch werden maximal 1500 Euro pro Beratung bereitgestellt.

Wichtig ist zu wissen, dass alle Antragsunterlaten spätestens drei Monate nach Abschluss der Beratung der Leitstelle vorliegen müssen.

Man sollte darauf achten, dass die zur Beratung herangezogene Agentur eine Akkreditierung der KfW-Bank besitzt. Nur dann ist ein reibungsloser Ablauf von Antrag und Beratung, sowie qualitativ hochwertiger Inhalt gewährleistet.

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